Beurteile Röntgenzeichen einer distalen Radiusfraktur, Colles-, Smith- und Barton-Fraktur, intraartikuläre Ausdehnung, dorsale Neigung, radiale Höhe, Ulnavarianz, DRUJ-Ausrichtung und Hinweise auf begleitende TFCC- oder skapholunäre Verletzung.
Distale Radiusfrakturen sind die häufigsten Frakturen der oberen Extremität und resultieren typischerweise aus einem Sturz auf die ausgestreckte Hand. Sie werden nach Frakturmuster (Colles, Smith, Barton, Chauffeur), Gelenkbeteiligung und Dislokation klassifiziert. Radiologische Messungen einschließlich Radiushöhe, Radiusinklination und volarer Neigung leiten Therapieentscheidungen. Das MRT kann assoziierte Weichteilverletzungen einschließlich TFCC-Risse und skapholunärer Bandverletzungen identifizieren. Unser KI-Konsortium bewertet das Frakturmuster, misst Ausrichtungsparameter und identifiziert assoziierte Verletzungen.
Handgelenk-Röntgen ist bei den meisten vermuteten distalen Radiusfrakturen die Erstlinien-Bildgebung. Öffne PA-, seitliche und schräge Ansichten im kostenlosen Handgelenk-Röntgenviewer für private browserbasierte Anzeige und vergleiche anschließend begleitende ulnarseitige Schmerzen mit TFCC-Riss oder karpale Erweiterung mit skapholunärer Verletzung.
Akzeptierte Ausrichtungsschwellen umfassen eine Radiushöhe von mindestens 10 mm (normal 11–12 mm), eine Radialinklination von mindestens 15 Grad (normal 22–23 Grad) und einen volaren Neigungswinkel zwischen −10 und +20 Grad (normal +11–12 Grad). Gelenkflächenstufe oder -spalt über 2 mm am radiokarpalen oder distalen Radioulnargelenk ist eine starke Indikation zur Fixierung. Radiusverkürzung über 5 mm gegenüber der Gegenseite prognostiziert DRUG-Instabilität und ulnarseitige Symptome. Unsere KI misst all diese Parameter auf Standard-PA- und seitlichen Röntgenaufnahmen und markiert Werte außerhalb des akzeptablen Bereichs.
Gleichzeitige Weichteilverletzungen treten bei 50–70 % distaler Radiusfrakturen arthroskopisch auf. Häufigste sind TFCC-Risse (Palmer-1D radialseits), Skapholunatum-Bandverletzungen und lunotriquetralen Bandverletzungen. Akutes Karpaltunnelsyndrom durch Hämatom mit N.-medianus-Kompression erfordert dringende Dekompression. Das MRT charakterisiert assoziierte Verletzungen bei persistierenden Post-Reduktions-Symptomen oder vor der Operationsplanung.
Der ulnare Styloid ist der Ansatzpunkt für den fovealen Anteil des TFCC und die ulnokarpalen Ligamente. Basis-Styloid-Frakturen, die die foviale Insertion verlagern, destabilisieren das DRUG und erhöhen das Risiko chronischer DRUG-Instabilität und ulnarseitigen Schmerzes. Spitzen-Frakturen betreffen die DRUG-Stabilität selten. Das KI-System identifiziert das Ulnar-Styloid-Frakturniveau und die Dislokation.
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